Mittwoch, 23. Januar 2013

Heute: Endlich Nähbeginn :)

Juchu... Endlich konnte ich loslegen... Ich stand schon so in den Startlöchern, dass der Tag bereits fleißig begonnen hat. Um nachmittags/abends ja keine Zeit vergeuden zu müssen, hab ich den schwarzen Denim für die Hose nämlich heute morgen schon gebügelt... Um 5:50 Uhr... :D

Heute nachmittag, nach der Arbeit, musste ich mich dann erstmal in die Küche verkrümeln... Göttergatte kommt morgen heim, und hat sich Soljanka gewünscht... Die schmeckt erst richtig gut, wenn sie ne Nacht ziehen konnte... Nicht dass sie heute nicht genießbar wäre (hab ich schon probiert ;)), aber sie schmeckt morgen halt einfach NOCH besser... :D

Kleiner Toppgugger gefällig?


Ja, bei uns gibts auf Wunsch eines gewissen Herren die Version mit Jagdwurst und Salami... Ist aber auch lecker... ;)

Danach hab ich mich dann frisch ans Werk gemacht. Da im Eltern-Forum, in dem ich ja auch fleißigst schreibe, neulich mal die Frage aufkam, wie man wohl so üblicherweise den Schnitt auf den Stoff überträgt, habe ich beschlossen, mal was für mich Neues auszuprobieren... Ich habe nämlich bei den Hobbieschneiderinnen gelesen, dass man den Schnitt "durchschlägt"... Naja... Und das habe ich dann halt gemacht...

Man näht die Linien und Markierungen einfach mit Reihgarn/Heftgarn grob nach, und lässt dabei bei jedem zweiten Stich ein gut 2cm langes Stück vom Faden stehen, sodass sich auf der Oberseite des Stoffes Schlaufen bilden.


Auf diesem Bild sieht man das noch an der hinteren Schnittlinie... Dann zieht man die beiden Stofflagen vorsichtig auseinander, sodass die Schlaufen zwischen den Stofflagen straff gezogen werden, und schnippelt diese Fäden einfach mittig durch.


Dann nimmt man die obere Stofflage herunter, et voilà...


Die Linie ist auf beiden Stofflagen drauf, und dort sogar BEIDSEITIG erkennbar ;)

Nach dem Nähen muss man natürlich, wenn man kein wasserlösliches Heftgarn genommen hat, den ganzen Quark wieder rauspflücken... Das kann etwas nervig werden, wenn man wie ich die Nahtlinie markiert hat, und deshalb häufiger mal den Heftfaden eingenäht hat... Aber trotzdem geht es ganz gut... :)

Dann hab ich fix die Ränder versäubert, und auch schon mit dem Nähen begonnen.

Ich hab ja angekündigt, dass ich am gesamten Kostüm einige Änderungen vornehmen werde... Naja... Bei der Hose hab ich da schon den Anfang gemacht... Da ist ja laut Schnitt oben und an den Beinen ein Gummizug-Bund vorgesehen... Oben mache ich den auch ganz normal... Aber unten habe ich mir in den Kopf gesetzt, dass ich einen Bund mit Knopf einnähen will...

Ich habe daher die äußere Seitennaht nicht komplett geschlossen, sondern unten ein Stück offen gelassen. An der Seitennaht habe ich mit rotem Satin-Schrägband eine schöne Linie gezogen. Wenn ich den normalen Gummibund gemacht hätte, hätte ich das Schrägband einfach mittig über die Naht nähen können. Durch den Schlitz unten musste ich mich jedoch für eine Seite entscheiden und ich hab das Schrägband neben die Naht auf dem hinteren Hosenteil festgesteppt.


Dadurch liegen die Streifen am Ende leicht asymmetrisch auf der Kehrseite, aber ich hoffe einfach, dass das nicht zu merkwürdig ausschaut...

Dann den ganzen Krempel zusammen geschustert, und oben den Durchzug für den Gummibund genäht, und jetzt schaut das Ganze so aus:



Morgen ziehe ich dann den Gummi ein, und bastel mir die Bündchen für die Beine zurecht... Und übe dann schon mal die Knopflöcher, weil ich mit Maschine schon eine gefühlte Ewigkeit keine mehr gemacht habe, und noch einige am Kostüm auf mich zukommen werden... ;)

Da der Gatte morgen nach Hause kommt, weiß ich noch nicht, wie ich morgen zu Potte komme... Ich hoffe, dass er mich nicht zu sehr ausbremst... Denn bis zum Fasching sind es noch

20 Tage... 

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